19.05.2016 in Topartikel Allgemein

Neuwahl am 19. Mai 2016

 

Die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereines Alteglofsheim-Köfering

Wir stellten uns vor: 

1. Vorsitzende: Traudl Myslakowski

Kassier: Matthias Jobst

Schriftführer: Reinhard Lichtenegger

 

29.08.2016 in Allgemein

Bartholomämarkt in Aufhausen am 28.8.16

 
Unser Ortsverein beim Besuch des Bartholomämarkts

Ralf Stegner spricht uns SPD-lern aus dem Herzen

Mir hat Ralf Stegner schon immer gefallen, deshalb freute ich mich auf den Hauptredner im heurigen Aufhausener Bartholomämarkt. In den Talkshows tritt er offen mit gradliniger Meinung auf. Was ihm den Spitznamen „Roter Rambo“ einbrachte. Aber als ein solcher will er gar nicht gesehen werden, erklärte er als erstes. Ihm ist es wichtig, dass Politik für alle verständlich ist.

Die doppelte Staatbürgerschaft abzuschaffen hält er für  einen großen Unsinn. Auch er ist nicht für die Vollverschleierung, aber es darf nicht alles, was einem nicht gefällt, abgeschafft werden. Dies sind nur Diskussionen, die das Sommerloch stopfen sollen. Er ist der Meinung, dass wir dringend mehr Polizisten brauchen und dass nicht die Bundeswehr deren Aufgaben übernehmen soll.

Er stellte heraus, dass die SPD, trotz ihrer „nur“ 25%, es geschafft hat ihre Wahlversprechen wie den Mindestlohn, die Mietpreisbremse und die volle Rente nach 45 Arbeitsjahren durchzubringen. Dies sei gute Politik und sollte bei der nächsten Wahl honoriert werden. Er ist für eine starke „rote“ Farbe in der Politik:

  • für gute Arbeit, von der man leben kann und die einem nicht krank macht
  • für faire Bildungschancen für jedes Kind sei es akademisch oder beruflich
  • für gerechte Familienpolitik – den Menschen dabei helfen wie sie leben wollen
  • für Hilfe bei der Kinderbetreuung – jedes Kind muss dem Staat gleich viel wert sein
  • für genügend Rente – Rente ist Ertrag von Lebensleistung. Rentner müssen auch im Alter ihr Auskommen haben. Bei einem Rentenniveau von 42% ist dies oft nicht möglich
  • für die Stärkung der sozialen Versicherungen – eine Bürgerversicherung für alle Menschen. Jeder soll das bekommen, was nötig ist

    Außerdem ging er noch auf die rechten Parteien (wer rechts wählt gefährdet die Gesellschaft und den Frieden), die Europapolitik und das aktuelle Flüchtlingsproblem ein.

    Es hat Spaß gemacht Ralf Stegner zuzuhören und wie ein Rambo ist er mir nicht vorgekommen, sondern wie ein kluger Kopf, der es verdient hat Gehör zu finden.

    Traudl Myslakowski
    Vorsitzende
    SPD-Ortsverein Alteglofsheim-Köfering

07.06.2016 in Presse

SPD stellt Antrag auf Spende für Hochwasseropfer

 

Auszug aus dem Pressebericht der Mittelbayerischen Zeitung vom 06.06.2016 von Sebastian Schmid:

Reinhard Lichtenegger rief den Gemeinderat zur Solidarität mit den Hochwasseropfern in den niederbayerischen Gemeinden auf: "in dieser Situation sollte man die Betroffenen mit einer kleinen Spende unterstützen." Einvernehmlich billigte der Gemeinderat eine Zahlung in höhe von 2000 Euro an den Landkreis Rottal-Inn.

04.06.2016 in Presse

SPD-Gemeinderat Reinhard Lichtenegger bezieht Stellung

 

FLÜCHTLINGE

Alteglofsheim lehnt Unterkunft ab

Zwei Befürworter fehlten bei der knappen Abstimmung im Gemeinderat. Vorausgegangen war eine emotionale Diskussion.

Von Sebastian Schmid, MZ

03. Juni 2016

15:02 Uhr

Alteglofsheim

 

Eine knappe Mehrheit des Gemeinderates stimmte gegen den Bau einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Alteglofsheim. Mit acht zu sechs Stimmen wurde der Tekturantrag des Evangelischen Siedlungswerks abgelehnt. Das ablehnende Votum wurde unter anderem möglich durch die Abwesenheit von Stefanie Lichtenegger und Günther Lederer. Beide hatten sich in den vergangenen Diskussionen für die Gemeinschaftsunterkunft ausgesprochen. Hierzu kam der Meinungswechsel von Bernhard Steinberger.

Allerdings kann die Regierung der Oberpfalz das Votum ersetzen und den Bau dennoch vorantreiben. „Ob und wie die Unterkunft realisiert wird, kann man nicht sagen, denn das letzte Wort liegt bei der Regierung“, erklärte Bürgermeister Herbert Heidingsfelder. Es sei denkbar, dass sie das Projekt auf Eis legen werde, bis der Flüchtlingsstrom wieder zunimmt.

„Eine bodenlose Frechheit“

„Manchmal versteht man die Welt nicht mehr. Wie kann man sich dagegen verweigern, Menschen angemessen unterzubringen?“, brachte Heidingsfelder seinen Unmut zum Ausdruck. Dem Beschluss vorangegangen war eine emotionale Diskussion, in der verhärtete Fronten aufeinandertrafen. Bernhard Steinberger kritisierte die Nachbargemeinden Köfering und Thalmassing, die eine Gemeinschaftsunterkunft schon abgelehnt hatten. „Ich halte das für eine bodenlose Frechheit! Damit wälzen sie die Verantwortung ab und bringen andere Kommunen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit“, sagte Steinberger. „Ich bin dagegen, denn in einem kleinen Ort wie Alteglofsheim kann man das nicht verantworten.“

Stefan Mahrer wiederholte seine Kritik an der baulichen Gestaltung der Unterkunft. Zwar habe das Siedlungswerk als Bauherr bei den Zimmergrößen nachgebessert, allerdings gebe es immer noch zu wenige Kochgelegenheiten, um ein reibungsloses Zusammenleben zu ermöglichen.

Stützpunkt im südlichen Landkreis

Albert Allkofer betonte, dass die CSU von Anfang an gegen die Unterkunft gestimmt habe. Er äußerte auch die Befürchtung, Alteglofsheim könne zu einem Stützpunkt im südlichen Landkreis werden, da die anderen Gemeinden keine Unterkünfte bereitstellten. „Wenn wir ein Stützpunkt werden, dann bin ich stolz darauf, helfen zu können“, entgegnete Christine Frey. Dafür hatte Allkofer nur Spott übrig: „Diesen Satz muss ich mir notieren“, sagte er. Zudem sieht er die Möglichkeit, dass die Unterkunft eines Tages für Sozialwohnungen genutzt werden könnte. „In diesem Bereich wollen wir keinen sozialen Wohnungsbau“, polterte er. Heidingsfelder versuchte, diese vage Vermutung zuzerstreuen: „Niemand will das. Es wäre im Gewerbegebiet gar nicht zulässig.“ Das Gebäude sei ausschließlich für Flüchtlinge vorgesehen. Auch Ferdinand Löbbering machte sich für die Unterkunft stark: „Wir dürfen uns nicht vor der Verantwortung drücken, sonst müssten wir uns schämen!“ Ähnlich sah es Reinhard Lichtenegger: „Es darf jetzt und hier keine Neiddiskussion geben, sondern es muss darum gehen, die Lebenssituation von schutzsuchenden Menschen zu verbessern.“

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